Microchip Technology PIC16(L)F18326/46 MCUs mit XLP
Microchip Technology PIC16(L)F18326/46 MCUs mit eXtrem Low Power (XLP) sind vollausgestattete MCUs, die eine niedrige Pinzahl bieten. Diese MCUs verfügen über eine Core-unabhängige Analog- und Kommmunikationsperipherie mit XLP für eine große Auswahl von Universal- und stromsparenden Applikationen. Die PIC16(L)F18326/46 MCUs bieten einen Peripheriepinauswahl-Funktionsumfang (PPS). Dadurch wird eine Pinzuordnung bei Verwendung einer digitalen Peripherie (CLC, CWG, CCP, PWM und Kommunikationen) für ein flexibleres Applikationsdesign ermöglicht. Die PIC16(L)F18326 MCUs werden in PDIP-, SOIC- und TSSOP-14-Pin-Gehäusen sowie in UQFN-16-Pin-Gehäusen angeboten. Die PIC16(L)F18346 MCUs sind in PDIP-, SOIC-, SSOP- und UQFN-20-Pin-Gehäusen erhältlich.Merkmale
- Core:
- C-Compiler-optimierte RISC-Architektur
- Betriebsgeschwindigkeit:
- 32 MHz Takteingang (DC)
- 125 ns Befehlszyklus (min.)
- Interrupt-Fähigkeit
- 16-Level-Hardware-Stapel
- Bis zu vier 8-Bit-Timer
- Bis zu drei 16-Bit-Timer
- Stromsparendes Power-on-Reset (POR)
- Power-up-Timer (PWRTE)
- Brown-Out-Reset-Option (BOR)
- Stromsparende BOR-Option (LPBOR)
- Erweiterter Watchdog-Timer (WDT) mit einem dedizierten On-Chip-Oszillator für einen zuverlässigen Betrieb
- Programmierbarer Code-Schutz
- Speicher:
- 28 KB Programm-Flash-Speicher
- 2 KB SRAM-Datenspeicher
- 256 B EEPROM
- Direkte, indirekte und relative Adressmodi
- Betriebseigenschaften:
- Betriebsspannungsbereich:
- 1,8 V bis 3,6 V (PIC16LF18326/18346)
- 2,3 V bis 5,5 V (PIC16F18326/18346)
- Temperaturbereich:
- -40 °C bis 85 °C (Industrie)
- -40 °C bis 125 °C (erweitert)
- Betriebsspannungsbereich:
- eXtreme stromsparende (XLP) Funktionen:
- Schlafmodus: 40 nA bei 1,8 V (typisch)
- Watchdog-Timer: 250 nA bei 1,8 V (typisch)
- Sekundäroszillator: 300 nA bei 32 kHz
- Betriebsstrom:
- 8 µA bei 32 kHz, 1,8 V (typisch)
- 37 µA/MHz bei 1,8 V (typisch)
- Stromspar-Funktionsumfang:
- Leerlaufmodus (IDLE):
- Der CPU-Core kann in den Schlafzustand versetzt werden, während die interne Peripherie weiterhin vom Systemtakt betrieben wird
- Schlummermodus (DOZE):
- Fähigkeit den CPU-Core langsamer als den Systemtakt zu betreiben, der von der internen Peripherie verwendet wird
- Schlafmodus (SLEEP):
- Niedrigster Stromverbrauch
- Peripheriemodul-Deaktivierung (PMD):
- Fähigkeit das Hardware-Modul zur Reduzierung des Stromverbrauchs in einer nicht genutzten Peripherie zu deaktivieren
- Leerlaufmodus (IDLE):
- Analoge Peripherie:
- 10-Bit-Analog-Digital-Wandler (ADC):
- 17 externe Kanäle
- Im Schlafmodus verfügbare Umwandlung
- Komparator:
- Zwei Komparatoren
- Feste Spannungsreferenz bei nicht-invertierendem(n) Eingang/Eingängen
- Komparatorausgänge sind extern zugänglich
- 5-Bit-Digital-Analog-Wandler (DAC):
- 5-Bit-Auflösung, Rail-to-Rail
- Positive Referenzauswahl
- Ungepufferter I/O-Pin-Ausgang
- Interne Anschlüsse zu ADCs und Komparatoren
- Spannungsreferenz:
- Feste Spannungsreferenz mit einer flexiblen Oszillatorstruktur mit Ausgangspegeln von 1,024 V, 2,048 V und 4,096 V
- Hochpräziser interner Oszillator:
- Software-wählbarer Frequenzbereich bis zu 32 MHz
- ±1 % bei einem Nennkalibrierpunkt von 4 MHz
- 4x PLL für die Verwendung mit externen Quellen
- Interner stromsparender 31-kHz-Oszillator (LFINTOSC)
- Externer stromsparender 32-kHz-Quarzoszillator (SOSC)
- Externer Oszillator-Block mit:
- Drei Quarz-/Widerstandsmodi von bis zu 20 MHz
- Drei externe Takt-Modi von bis zu 20 MHz
- Ausfallsicherer Taktwächter:
- Erkennt einen Ausfall der Taktquelle
- Oszillator-Start-up-Timer (OST):
- Gewährleistet Stabilität von Quarzoszillatorquellen
- 10-Bit-Analog-Digital-Wandler (ADC):
- Digitale Peripherie:
- Konfigurierbare Logikzelle (CLC):
- Vier CLCs
- Integrierte kombinatorische und sequentielle Logikschaltung
- Komplimentärer Kurvenformgenerator (CWG):
- Zwei CWGs
- Deadband-Steuerung mit steigender und fallender Flanke
- Vollbrücken-, Halbbrücken- und 1-Kanal-Antrieb
- Mehrere Signalquellen
- Capture-/Compare-/PWM-Module (CCPs):
- Vier CCPs
- 16-Bit-Auflösung für Capture-/Compare-Modi
- 10-Bit-Auflösung für PWM-Modus
- Pulsweitenmodulatoren (PWM):
- Zwei 10-Bit-PWMs
- Numerisch gesteuerter Oszillator (NCO):
- Linearer Präzisionsfrequenzgenerator (bei einem Tastverhältnis von 50 %) mit einer Schrittgröße von 0,0001 % des Quelleneingangstakts
- 0 Hz < FNCO < 32 MHz Eingangstakt
- FNCO/220 Auflösung
- Serielle Kommunikationen:
- EUSART:
- RS-232-, RS-485- und LIN-kompatibel
- Autobaud-Erkennung und Auto-Aufweckfunktion beim Einschalten
- Zwei Master Synchronous Serial Port (MSSP) Module
- SPI
- I2C-, SMBus- und PMBus™-kompatibel
- EUSART:
- Datensignalmodulator (DSM):
- Moduliert ein Trägersignal mit Digitaldaten zum Erstellen von benutzerdefinierten Träger-synchronisierten Ausgangswellenformen
- Bis zu 18 I/O-Pins:
- Individuell programmierbare Pull-Ups
- Steuerung der Anstiegsrate
- Interrupt-on-Change mit Flankenauswahl
- Eingangspegel-Auswahlsteuerung (ST oder TTL)
- Digitale Open-Drain-Freigabe
- Peripherie-Pinauswahl (PPS):
- I/O-Pin-Neuzuordnung von digitaler Peripherie
- Timer-Module:
- Timer0:
- 8-/16-Bit-Timer/Zähler
- Synchroner oder asynchroner Betrieb
- Programmierbarer Prescaler/Postscaler
- Zeitbasis für Capture-/Compare-Funktion
- Timer1/3/5 mit Gate-Steuerung:
- 16-Bit-Timer/Zähler
- Programmierbare interne oder externe Taktquellen
- Mehrere Gate-Quellen
- Mehrere Gate-Modi
- Zeitbasis für Capture-/Compare-Funktion
- - Timer2/4/6:
- 8-Bit-Timer
- Programmierbarer Prescaler/Postscaler
- Zeitbasis für PWM-Funktion
- Timer0:
- Konfigurierbare Logikzelle (CLC):
PIC16(L)F18346 Blockdiagramm
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-02
| Aktualisiert: 2023-05-26
